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 Geschichtliches zum Gasthof Bären und zum Gästhaus Kreuz

 Bären
Auf die bereits im 16. Jahrhundert dagewesene Taverne folgte der spätbarocke, gestrichene, verrandete Ständerbau von 1752 mit steilem Walmdach. Um 1880 wurde die Hauptfront unter Verwendung der Westfassade erweitert. Dieser wesentliche Eingriff lässt sich noch heute gut ablesen. Die Fassadengliederung wurde nach Steinvorbild mit Stichbogenfenstern und Lisenen gestaltet, war aber immer als Holzbau erkennbar. Anfang des 20. Jahrhunderts erhält der ganze Bau durch das Aufnageln von Schindeln als Wind- und Wetterschutz sein heutiges Aussehen. Nicht nur das schmiedeiserne Wirtshausschild (Biedermeier) mit imposantem Aushänger und der Festsaal der Belle Epoque im Anbau sind sehenswert, sondern die Räumlichkeiten alle strahlen Geschichte und Gemütlichkeit aus.

Der Bären wurde 1998 dank René Brogli, Seon AG in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege komplett restauriert und im Jahr 2000 von ICOMOS (Patronat Unesco) zum historischen Restaurant des Jahres 2000 gekürt. Der Bären gehörte wie das Kreuz in der Hochblüte der Postkutschenzeit zum Relais Dürrenroth. Die Gebäudegruppe Kirche, Post, Kreuz samt Stock und Stallungen gelten zusammen mit dem Bären als Kulturgut von nationaler Bedeutung.

 Kreuz
Spätbarocker Ständerbau von 1806 mit prachtvollem Mansard-Walmdach, allseitig fassadiert mit hölzernen Ecklisenen mit vorgetäuschten Fugen. Man wollte einen Sandsteinbau vortäuschen, baute das Gebäude aber bis auf das sandsteinerne Fundament mit bedeutenden Gewölbekellern komplett aus Holz. Der jetzige Bau ersetzte 1806 eine Taverne, welche sich schon seit dem 16. Jahrhundert an dieser Stelle befand. Sehenswert ist der namensgebende Kreuzgang im Innern des Gebäudes, welcher durch vier identischen Eichentüren in den vier Himmelsrichtungen abgeschlossen wird (Hauptausrichtung Nord-Süd, Verlängerung der Achse der Kirchentür zum Kirchenportal) und der Berner Bauerngarten auf der Südseite des Gebäudes. Das Wirtshausschild mit Akanthusauslegern ist aus geschnittenem, doriertem Blech. Das Kreuz wurde in den Jahren 2000 und 2001 dank René Brogli, Seon AG in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege komplett restauriert.

Weitere geschichtliche Informationen zu Dürrenroth entnehmen Sie unten stehendem Link:

Geschichtliches und Historisches aus Dürrenroth