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Der Bau geht im grossen Tempo vorwärts.

Unser Western-Küchenprovisorium, welches ein sehr schönes Bild vor unserem Bären abgibt (danke hierzu nochmals an das Fraumattcity-Team, welches uns dies zur Verfügung gestellt hat), wurde inzwischen eingeweiht. Die ganze Organisation und Lagerung der Getränke sowie auch Lebensmittel wurde umgestellt und ins Provisorium verlagert, damit in der Küche Platz für den Umbau entsteht.

„Was passiert nun mit dem schmutzigen Geschirr? Wo waschen wir ab, wenn die Spühlmaschine aus der Küche raus muss?“
Eine der vielen Entscheidungen und Umstrukturierungen, die bei einem Umbau getroffen werden dürfen. Es ist sehr schön zu sehen und wir schätzen dies sehr, wie unsere Dorfbewohner uns unterstützen. So dürfen wir nun die Garage von unserem Nachbarn Marion und Peter Eggimann nutzen und haben diese kurzerhand in unsere Abwaschküche umgewandelt. In der Mehrzweckhalle „Chipf“ dürfen wir auf Unterstützung des Abwarts Roland Lanz zählen. Die Küche in der Chipfhalle steht uns aktuell als Produktionsküche zur Verfügung.

Ein grosses Dankeschön möchten wir auch der Familie Henny aussprechen. Ihre Zufahrt zum Pfarrhaus ist zwischenzeitlich stets von Baumaschinen blockiert – merci für eure Geduld, wir schätzen dies sehr!

Unser Küchenteam arbeitet nun komplett im neuen Küchenprovisorium. Entsprechend haben wir unser kulinarisches Angebot den Gegebenheiten angepasst und werden unsere Gäste bei sommerlichen Temperaturen sicher bald auch mit BQQ-Speisen vom Smoker verwöhnen. Mittags findet sich das Speisenagebot in einer kleineren Form auf der Karte wieder, abends verwöhnen wir unsere Gäste mit einem 3-Gänge Menü. Unser aktuelles Angebot finden Sie jeweils auf unserer Website unter folgendem Link: 

Speiseangebot

In dieser Woche durfte nun auch das Gartenfenster wieder seine Türen öffnen. Wer dort einen Besuch abstattet und einen kleinen Hunger verspürt, dem bieten wir gerne Take-Away Speisen aus unserem Küchenprovisorium an, welche im Kreuzgarten genossen werden können.

In den letzten Tagen haben wir daran gearbeitet, die Terrasse umzugestalten. Wir möchten unsere Gäste bei diesem schönen Wetter auch draussen das Essen servieren. Die Abstände der Tische durften an die Vorgaben vom BAG angepasst werden. Am Schluss haben wir die ganze Terrasse mit einem Gartenzaun umrahmt – es sieht wirklich toll aus. Lassen Sie sich selber überzeugen!

Bleibt gespannt, im nächsten Teil erzählen wir Ihnen wie die Arbeiten im Bären drinnen vorwärts gehen und was sich dort alles so tut…

Und dann geht es manchmal schneller als man denkt…

Wir blicken zurück: Das Kaderteam traf sich im letzten Herbst für einen ersten Zukunfts-Workshop zusammen mit dem Büro Zaugg (Barbara Zaugg) bezüglich der Sanierung unseres Küchenbereiches, welcher per Januar 2021 geplant war.
Wir hatten Ideen zusammengetragen, waren einen ganzen Tag lang kreativ, haben uns mit der Optimierung in Bezug auf Abläufe befasst und schnupperten verschiedene Küchenkonzepte. Ja, wir malten uns sogar all unsere Wünsche in die Baupläne ein – wir philosophierten darüber, was die Zukunft wohl für uns bereithält und in welche Richtung wir zukünftig gehen möchten, welche Räumlichkeiten wir zukünftig wie nutzen möchten und worin noch verstecktes Potential liegt. Auf vielen Ideen und Vorstellungen beruhend, entstand ein erstes Konzept, an welchem wir uns zukünftig festhalten wollen und welches uns immer wieder den zu meisternden Weg aufzeigen soll.

Und dann, bei einem unserer ersten «Krisentreffen» im Bären nach der Kommunikation des Lockdowns kamen wilde Ideen auf – zuerst etwas kritisch betrachtet – doch nach einigen Überlegungen und etwas Verdauungszeit der Situationslage: Die perfekte Chance für uns! Das packen wir!

Alle Hebel wurden in Bewegung gesetzt: René Brogli (früherer Inhaber und Bären-Liebhaber) wird als beratende und stützende Funktion zugezogen, sowie HP Misteli und Partner AG zusammen mit Adrian Zaugg unterstützen in der raschen und schnell fortschreitenden Planung. Zusammen mit den handwerklichen Betrieben aus unserem Umfeld und der Region gehen wir die ersten Schritte an und geben Vollgas. Wir wollen die kostbare Zeit nutzen. Baupläne entstehen, unsere Küchenprofis definieren wie unsere Food-Werkstatt später mal aussehen soll und alle bringen ihr Ideen ein.

Zusammen mit unseren Mitarbeitenden wurden unsere Lager innert einiger Tage komplett leergeräumt, damit es bereits am 14. April 2020 los gehen kann.

Und schon stand der erste Bagger da und die Umbauarbeiten begannen. In einem ersten Schritt wurde unser Lift, welcher bisher von der Küche hoch bis auf den Dachstock führte, ausgebaut. Es wird ein Durchbruch um eine Etage tiefer geben, damit unser Küchenteam zukünftig ihre bestellten Waren nicht mehr mit eigener Muskelkraft in die Lagerräume verstauen muss, sondern bequem mit dem Aufzug nach unten fahren kann.

Aufgrund der fehlenden Lagerräumlichkeiten, des Lärmes und des Baustaubes muss zudem auch ein Küchenprovisorium her. Auch dazu gibt es eine kreative Geschichte: Aufgrund der aktuellen Krise musste der Westernevent «Fraumattcity», welcher jährlich in Dürrenroth stattfindet, abgesagt werden. Die Organisatoren hatten viel Vorarbeit mit dem Erbauen von verkleideten Zelten im Westernstyle und so kam es, dass aktuell ein Western-Zelt auf der Terrasse vor dem Bären zu unserer Küche wurde. Eine tolle Zusammenarbeit innerhalb des Dorfes – einfach grossartig auf solch kreative Lösungen und viel Flexibilität zurückgreifen zu dürfen. Merci Bützu!

Und auch unsere Reception trennte sich vom bisherigen Arbeitsplatz aufgrund der zu erwartenden Lärmemissionen. «Hauruck und ab ins Kreuz!», hiess es am Dienstag nach Ostern. Unser Front Office ist neu im Gästehaus Kreuz Zuhause und ist jederzeit gerne für unsere Gäste da. Zurzeit ist die Umstellung für alle noch etwas ungewohnt – aber unsere Rezeptionistinnen schätzen schon jetzt den stets wundervollen Blick in den aktuell farbenfrohen Kreuzgarten, welcher von unserem Gärtner stets gehegt und gepflegt wird, total.

Und nun lassen wir es auf uns zukommen – wir halten euch stets auf dem Laufenden rund um unsere Pläne. Wartet gespannt zu was alles noch kommen wird. Auch auf uns warten viele spannende Stunden, Unvorhergesehenes sowie täglich neue Eindrücke im Alltag unseres Betriebes.

…und plötzlich realisieren wir, dass nichts mehr sicher und selbstverständlich ist, die Zukunft noch ungewisser als wir es kennen.

Einige Wochen sind bereits vergangen seit dem Lockdown. Wir möchten Sie mitnehmen und berichten was hinter den Kulissen vom Romantik Hotel Bären Dürrenroth passiert und wie wir mit der momentanen Situation umgehen. 

Wir sind dankbar unser Hotelbetrieb weiterhin geöffnet haben zu dürfen und kochen mit Freude für unsere Hotelgäste das Abendessen. Für externe Gäste bieten wir Take-away sowie Lieferdienst an. 

Wir haben unser Restaurant umgestellt, um die Richtlinien einhalten zu können und servieren nun die Speisen am vorderen Tischende und die Gäste dürfen sich dort selber bedienen. Denn die Sicherheit der Gäste sowie der Mitarbeiter liegt uns stets am Herzen.

Als erstes möchten wir uns bei unseren Gästen bedanken. Wir durften in den letzten Wochen sehr herzliche Besuche bei uns empfangen und hatten auch einige rührende Telefonate führen dürfen. Wir waren stets sehr gerührt, wie wir spürten und erfahren durften beim Check-out, dass wir unsere Gäste während des Aufenthaltes glücklich machen durften und wie sie uns unterstützen. 

Krisenzeiten erfordern ein Umdenken und umstrukturieren. Wir haben die Arbeitsabläufe überdenkt und optimiert und auch unsere Auszubildenden durften mehr Verantwortung übernehmen in manchen Bereichen und haben tolle Arbeit geleistet. 

Ständig fliessende und gute Kommunikation ist ein sehr wichtiger Teil unseres Betriebes, damit stets alle Abteilungen die nötigen Informationen erhalten und entsprechend die Arbeiten ausführen können. Wie organisieren, wenn wir uns bei der Arbeit nicht mehr gross sehen und es jeweils ein fliegender Wechsel gibt? Vor einiger Zeit haben wir uns für ein Hotelkommunikationstool entschieden, welches Arbeitsabläufe und -wege erleichtern soll, was uns nun sehr zu gute kommt. Doch es gilt täglich zu reflektieren und notieren, was andere für Informationen benötigen. Denn eines können wir bereits sagen, es ändert sich zurzeit bei uns im Bären täglich vieles. Vieles; auch schönes, da wir die jetzige Situation als Chance sehen möchten und wir die Zeit nutzen um neues zu schaffen.

Unsere Hotelzimmer sind ausgestattet mit schönen Holzböden. Wer Holzböden bei sich zu Hause hat, weiss, dass diese auch Ihre Pflege benötigen. So liessen wir kurzerhand unser Hauswirtschaftsteam schulen, wie die Böden geölt werden und seitdem heisst es „Do-it-yourself“.

Sie kennen dies bestimmt alle. Es gibt Orte im Haus, da staut sich über die Jahre hinweg immer mehr Material an. Material, dass benötigt wird aber auch andere Dinge, welche man denkt, dass diese mal benötigt werden. Ja so war auch unser Estrich ein dankbarer Ort, welche alle die Dinge über die Jahre bei sich lagerte. Wenn nicht jetzt wann dann! Besser den je haben wir nun Zeit solche Orte zu entrümpeln und das taten wir die letzten Wochen auch. Wir haben eine Mulde, welche 40qm fasst, bestellt und alles was nicht mehr gebraucht werden konnte wurde entsorgt. Was noch verwertet werden kann wurde weitergegeben und so entstand viel Freiraum und Platz für Neues auf unserem Dachboden. Neues, auf welches wir bald weiter eingehen und Ihnen davon erzählen werden.