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…nun nimmt alles wieder ein wenig Form an. Es wird gemauert, der Boden wir vollendet, die Platten werden angeliefert, teils werden schon die ersten Wände gefliest und selbst jemand ohne Bauerfahrung kann sich nach und nach wieder ein wenig vorstellen, wie die Küche später mal gestaltet und eingeteilt wird.

Im Restaurantbereich wird es allerdings für einmal noch ein wenig laut. Unser Servicebuffet wird herausgerissen – denn dieses hat seine besten Tage hinter sich und könnte uns wohl viele Geschichten aus der Gaststube erzählen.

Weiter geht es mit den Feinarbeiten: Die Verbindung zwischen Glasturm und Küche wird gemacht, provisorisch wurde sogar für die optische Vorstellung die Bar aus einfachem Material symbolisiert – so, dass sich eben wirklich jeder eine Vorstellung machen konnte.

Prachtvoll, ist jetzt schon die Struktur der Bar zusehen, mit seinen imposanten Holzwänden, bei welchen wir alles Holz aus dem bereits bestehenden Gebäude wiederverwendet haben. Damit ist nicht genug „heimelige“ Atmosphäre. Gegenüber der Bar wird zurzeit ein Cheminée eingebaut, was für herrliche Momente sorgen wird.

Auch die Liftverbindung von oben bis ganz nach unten ist im vollem Gange. Lüthi-Aufzüge AG, Lindenholz baut zurzeit den Lift ein, welcher noch verkabelt und fertig montiert wird.

Mitte Juli wurden dann die neuen Kühlhäuser per Camion und noch in Einzelteilen geliefert. Faszinierend für Mitarbeitende und Gäste. Nicht lange ging es und schon sind diese eingebaut und werden in den nächsten Tagen angeschlossen.

Erinnern Sie sich noch an das „Metzger-Stübli“? Es fehlt dort nur noch der letzte Schliff. Bodenheizung wurde hinein gebaut und als nächste Schritte werden die Wände gestrichen, Sonnenstoren angebracht und den Boden fertiggemacht. Wie wir uns bereits freuen; unser neues Stübli bald einzurichten und zu dekorieren.

Auch auf dem Dachboden nehmen die Damen-Garderobe und der Mitarbeiteraufenthaltsraum gemächlich Form an – alle Arbeiten schreiten in unglaublich grossen Schritten voran.

Im ersten Stock vor dem Saal wird der Boden bald strahlen mit einem Holzparkett. Der Teppich wurde kurzerhand rausgerissen und nun werden die Platten verlegt. Alles geht ruckzuck. Am Morgen begonnen und am Abend glänz der Boden schon fast mit seinen neuen Platten.

Wir freuen uns Ihnen, bald wieder neues zu berichten und langsam in den Endspurt zu gehen.

Möglichst lange konnten wir darauf achten, dass der Gästebereich optisch vom Umbau verschont wurde. So lange als möglich wünschten wir uns, unseren Gästen im Eingangsbereich eine hübsche Kulisse zeigen zu dürfen. Doch schneller als geplant stand auch der Rückbau der Reception an – die Sanierung hält nach und nach in den Gästebereich Einzug.

In rund zwei Stunden verschwand unser Front Office im Nu. Obwohl sich unsere Reception-Crew im Kreuz bereits gut eingelebt hat, schmerzte der Ausbau unseres noch sehr hübschen Empfanges doch ein kleines bisschen. Doch zur Freude von uns: Unser Desk hat ein neues Daheim gefunden und ist nun im Hotel de l’Aigle bei einer ehemaligen Mitarbeiterin zuhause. Eine gefreute Sache!

Nun trennt eine Baustaub-Trennwand unsere Grossbaustelle vom Gästebereich ab. Erst kam sie ganz kahl und langweilig daher. Seit einigen Tagen wird Sie als Bilderwand genutzt und zeigt unser Umbauprojekt in visueller Form auf. Es freut uns immer wieder zu sehen, wie interessiert unsere Gäste daran vorbeigehen und sich einen Überblick der aktuellen Situation machen. Auch wir sind schon heute über das Endresultat der Sanierung gespannt.

Plötzlich war der Tag da… Bislang konnten wir teils, obwohl begrenzt, wenn immer möglich, noch auf unsere alte Küche zurückgreifen. Wir wollten die bisher bestehende Küche möglichst lange nutzen, denn die Wege ins Küchenprovisorium sind lange und umständlich – zudem bei kühlem oder regnerischem Wetter nicht so luxuriös und angenehm für unsere Servicecrew.

Doch damit ist nun definitiv fertig. Nachdem der ganze Abwasch ebenfalls draussen installiert wurde, ging der Abriss der Küche entsprechend los – dies war keinesfalls zu überhören. Doch „ratz-fatz“ ging es los und die Küche wurde in fachlich geplanten Schritten zurückgebaut und aus den bestehenden Räumlichkeiten entfernt.

Blickt man nun hinter der Reception in den leeren und mit Schutt gefüllten Raum, so wird uns noch einmal so richtig bewusst, in welcher Dimension bei uns im Bären zurzeit ein Riesenprojekt umgesetzt wird. Mit Pfeiler wird unser grosser Saal „Belle Epoque“ unterstellt, da die Fläche darunter zu einem offenen Raum geworden ist.

Nach den Abbrucharbeiten wurden einige Tage später bereits die erste Ladung Beton vorgefahren. Eine Unmenge an Röhren für Wasser und Strom wurden verlegt – man staune, welche eingehenden Planungsschritte hinter der Neuplanung einer Küche in dieser Grösse stattfinden müssen. Kompliment an alle Fachkräfte hier vor Ort – da staunen wir Gastronomen nur einmal!

Weinkeller

Auch unser geliebter Weinkeller hat einen historischen Hintergrund und bekommt eine Verschönerung. Der Boiler wurde entfernt und somit auch die ganzen sichtbaren Leitungen.

Im Weinkeller finden Sie an der Decke einige Haken. Wer diese schon einmal gesehen hat, hat sich vielleicht auch schon für dessen Verwendung gefragt. Ursprünglich dienten diese zum Aufhängen und Trocknen vom Fleisch, welches vorgängig in der Metzgerei verarbeitet wurde.

Auf den Bildern ist zusehen, wie der lose Boden des Weinkellers ausgesaugt und nun in einem zweiten Schritt betoniert wurde.

Es wird einen Durchgang bis zum Lift geben, damit zukünftig die Weinlieferungen direkt ohne Treppensteigen eingeräumt werden können. Dies wird unsere Weinlieferanten sehr freuen :-)

Weiter haben wir den direkten Zugang von aussen zum Weinkeller wieder aktiviert. Dieser diente ganz früher der Warenanlieferung Wenn Sie nun direkt vor dem Haupteingang vom Bären stehen, so sehen sie rechts am Boden auf der Terrasse Holzlatten. Die letzten beiden Stufen waren nicht mehr intakt. Diese haben wir wiederherstellen lassen, sodass wir zukünftig bei Events den direkten Zugang zum Weinkeller aktivieren werden. Lassen Sie sich überraschen!

Als nächstes wird noch ein Handlauf montiert, damit der Zugang zum Weinkeller mit den doch schon etwas in die Jahre gekommenen alten Stufen angenehmer begehbar ist.

«Guckfenster»

Die Vorfreude ist heute schon riesig und wir können es kaum erwarten, Ihnen liebe Gäste, dann den «fertigen» Bären präsentieren zu dürfen. Besuchen Sie uns schon heute. Mittels dem «Guckfenster» bei der Staubwand können Sie den Bauarbeitern über die Schultern schauen

DANKE!

Ganz klar, ein solcher, massiver Umbau unter «laufendem Betrieb» ist eine grosse Aufgabe für alle Beteiligten. Die Bauarbeiter müssen auf die Gäste Rücksicht nehmen, unsere Hauswirtschaftscrew gibt Vollgas, dass unsere lieben Gäste möglichst wenig Baustaub und einen möglichst hübschen Bären erleben dürfen. Die Service-Crew gibt ihr Bestes, unseren Gästen trotz BAG-Massnahmen und Bären Umbau ein Erlebnis zu bieten und die Küche versucht mit dem doch sehr beschaulichem Platz die kulinarischen Wünsche der Gäste zu erfüllen. Und nicht zuletzt unsere charmanten Damen von der Reception, welche die nicht ganz einfache Aufgabe habe, alles zu koordinieren und die nötigen Informationen sowohl den Gästen wie auch dem ganzen Haus weiter zu geben. Und daher versichern wir Ihnen, liebe Gäste, dass wir täglich unser Möglichstes tun, Ihnen trotz diesem Umbau, einen schönen «Bären-Moment» zu schenken und danken Ihnen von Herzen für Ihre Treue und Ihr Verständnis.

 

METZGER-STÜBLI

Jetzt kommt wohl beim Einen oder Anderen der Gedanke auf, was denn wohl ein «Metzger-Stübli» mit dem Hotel Bären zu tun hat. Ja, die Geschichte geht etwas weiter zurück in die Vergangenheit. Früher befand sich im hinteren Teil des Bären eine Metzgerei. So haben Sie vielleicht auch schon bei einem Besuch festgestellt, dass sich gegen Ende der Terrasse ein Schaufenster befindet. Dies stammt noch von früheren Zeiten als die Metzgerei noch in Betrieb war.

Nun wurde das «Metzger-Stübli» frei gelegt damit die Fläche später auch genutzt werden kann. Es soll eine zusätzliche Stube daraus entstehen. Die Idee war ursprünglich, mit den Originalplatten den Boden weiterhin erhalten zu können, um das Geschichtliche und Moderne noch mehr zu vereinen. Bedauerlicherweise ist dies so nicht möglich, dennoch sind wir sicher, dass eine ganz tolle Stube draus entstehen wird und wir den geschichtlichen Teil so weit wie möglich erhalten können.

Neben dem «Metzger-Stübli» befindet sich der Aufzug, welcher in Zukunft die Zufahrt zu allen Stockwerken verbinden wird. Der Lift hat seinen Unterbau bereits erhalten und der Tunnel im Untergeschoss für die Verbindung ist gegraben. So geht es im Bären in grossen Schritten weiter mit dem Ausbau…

In der letzten Woche bekam auch das Gästehaus Kreuz einen ersten Feinschliff. Die Aussenfassade wird durch Herbert Bürli gewaschen und mit viel Liebe wieder neu geölt und wird bald wieder in «alter» Frische erstrahlen.

(Erklärung zu den Bildern: Auf der Aussenansicht vom Bären ist ersichtlich, wie es bis vor kurzem noch ausgesehen hat. Hinten, links ist hell das Schaufenster vom «Metzger-Stübli» zu sehen. Auf dem zweiten Bild ist die Innenansicht zu sehen, bei welcher auf der linken Seite der vergrösserte Aufzug wieder eingebaut wird und rechts bzw. hinten dran ist das «Metzger-Stübli» zu sehen.)

Der Bau geht im grossen Tempo vorwärts.

Unser Western-Küchenprovisorium, welches ein sehr schönes Bild vor unserem Bären abgibt (danke hierzu nochmals an das Fraumattcity-Team, welches uns dies zur Verfügung gestellt hat), wurde inzwischen eingeweiht. Die ganze Organisation und Lagerung der Getränke sowie auch Lebensmittel wurde umgestellt und ins Provisorium verlagert, damit in der Küche Platz für den Umbau entsteht.

„Was passiert nun mit dem schmutzigen Geschirr? Wo waschen wir ab, wenn die Spühlmaschine aus der Küche raus muss?“
Eine der vielen Entscheidungen und Umstrukturierungen, die bei einem Umbau getroffen werden dürfen. Es ist sehr schön zu sehen und wir schätzen dies sehr, wie unsere Dorfbewohner uns unterstützen. So dürfen wir nun die Garage von unserem Nachbarn Marion und Peter Eggimann nutzen und haben diese kurzerhand in unsere Abwaschküche umgewandelt. In der Mehrzweckhalle „Chipf“ dürfen wir auf Unterstützung des Abwarts Roland Lanz zählen. Die Küche in der Chipfhalle steht uns aktuell als Produktionsküche zur Verfügung.

Ein grosses Dankeschön möchten wir auch der Familie Henny aussprechen. Ihre Zufahrt zum Pfarrhaus ist zwischenzeitlich stets von Baumaschinen blockiert – merci für eure Geduld, wir schätzen dies sehr!

Unser Küchenteam arbeitet nun komplett im neuen Küchenprovisorium. Entsprechend haben wir unser kulinarisches Angebot den Gegebenheiten angepasst und werden unsere Gäste bei sommerlichen Temperaturen sicher bald auch mit BQQ-Speisen vom Smoker verwöhnen. Mittags findet sich das Speisenagebot in einer kleineren Form auf der Karte wieder, abends verwöhnen wir unsere Gäste mit einem 3-Gänge Menü. Unser aktuelles Angebot finden Sie jeweils auf unserer Website unter folgendem Link: 

Speiseangebot

In dieser Woche durfte nun auch das Gartenfenster wieder seine Türen öffnen. Wer dort einen Besuch abstattet und einen kleinen Hunger verspürt, dem bieten wir gerne Take-Away Speisen aus unserem Küchenprovisorium an, welche im Kreuzgarten genossen werden können.

In den letzten Tagen haben wir daran gearbeitet, die Terrasse umzugestalten. Wir möchten unsere Gäste bei diesem schönen Wetter auch draussen das Essen servieren. Die Abstände der Tische durften an die Vorgaben vom BAG angepasst werden. Am Schluss haben wir die ganze Terrasse mit einem Gartenzaun umrahmt – es sieht wirklich toll aus. Lassen Sie sich selber überzeugen!

Bleibt gespannt, im nächsten Teil erzählen wir Ihnen wie die Arbeiten im Bären drinnen vorwärts gehen und was sich dort alles so tut…

Und dann geht es manchmal schneller als man denkt…

Wir blicken zurück: Das Kaderteam traf sich im letzten Herbst für einen ersten Zukunfts-Workshop zusammen mit dem Büro Zaugg (Barbara Zaugg) bezüglich der Sanierung unseres Küchenbereiches, welcher per Januar 2021 geplant war.
Wir hatten Ideen zusammengetragen, waren einen ganzen Tag lang kreativ, haben uns mit der Optimierung in Bezug auf Abläufe befasst und schnupperten verschiedene Küchenkonzepte. Ja, wir malten uns sogar all unsere Wünsche in die Baupläne ein – wir philosophierten darüber, was die Zukunft wohl für uns bereithält und in welche Richtung wir zukünftig gehen möchten, welche Räumlichkeiten wir zukünftig wie nutzen möchten und worin noch verstecktes Potential liegt. Auf vielen Ideen und Vorstellungen beruhend, entstand ein erstes Konzept, an welchem wir uns zukünftig festhalten wollen und welches uns immer wieder den zu meisternden Weg aufzeigen soll.

Und dann, bei einem unserer ersten «Krisentreffen» im Bären nach der Kommunikation des Lockdowns kamen wilde Ideen auf – zuerst etwas kritisch betrachtet – doch nach einigen Überlegungen und etwas Verdauungszeit der Situationslage: Die perfekte Chance für uns! Das packen wir!

Alle Hebel wurden in Bewegung gesetzt: René Brogli (früherer Inhaber und Bären-Liebhaber) wird als beratende und stützende Funktion zugezogen, sowie HP Misteli und Partner AG zusammen mit Adrian Zaugg unterstützen in der raschen und schnell fortschreitenden Planung. Zusammen mit den handwerklichen Betrieben aus unserem Umfeld und der Region gehen wir die ersten Schritte an und geben Vollgas. Wir wollen die kostbare Zeit nutzen. Baupläne entstehen, unsere Küchenprofis definieren wie unsere Food-Werkstatt später mal aussehen soll und alle bringen ihr Ideen ein.

Zusammen mit unseren Mitarbeitenden wurden unsere Lager innert einiger Tage komplett leergeräumt, damit es bereits am 14. April 2020 los gehen kann.

Und schon stand der erste Bagger da und die Umbauarbeiten begannen. In einem ersten Schritt wurde unser Lift, welcher bisher von der Küche hoch bis auf den Dachstock führte, ausgebaut. Es wird ein Durchbruch um eine Etage tiefer geben, damit unser Küchenteam zukünftig ihre bestellten Waren nicht mehr mit eigener Muskelkraft in die Lagerräume verstauen muss, sondern bequem mit dem Aufzug nach unten fahren kann.

Aufgrund der fehlenden Lagerräumlichkeiten, des Lärmes und des Baustaubes muss zudem auch ein Küchenprovisorium her. Auch dazu gibt es eine kreative Geschichte: Aufgrund der aktuellen Krise musste der Westernevent «Fraumattcity», welcher jährlich in Dürrenroth stattfindet, abgesagt werden. Die Organisatoren hatten viel Vorarbeit mit dem Erbauen von verkleideten Zelten im Westernstyle und so kam es, dass aktuell ein Western-Zelt auf der Terrasse vor dem Bären zu unserer Küche wurde. Eine tolle Zusammenarbeit innerhalb des Dorfes – einfach grossartig auf solch kreative Lösungen und viel Flexibilität zurückgreifen zu dürfen. Merci Bützu!

Und auch unsere Reception trennte sich vom bisherigen Arbeitsplatz aufgrund der zu erwartenden Lärmemissionen. «Hauruck und ab ins Kreuz!», hiess es am Dienstag nach Ostern. Unser Front Office ist neu im Gästehaus Kreuz Zuhause und ist jederzeit gerne für unsere Gäste da. Zurzeit ist die Umstellung für alle noch etwas ungewohnt – aber unsere Rezeptionistinnen schätzen schon jetzt den stets wundervollen Blick in den aktuell farbenfrohen Kreuzgarten, welcher von unserem Gärtner stets gehegt und gepflegt wird, total.

Und nun lassen wir es auf uns zukommen – wir halten euch stets auf dem Laufenden rund um unsere Pläne. Wartet gespannt zu was alles noch kommen wird. Auch auf uns warten viele spannende Stunden, Unvorhergesehenes sowie täglich neue Eindrücke im Alltag unseres Betriebes.

…und plötzlich realisieren wir, dass nichts mehr sicher und selbstverständlich ist, die Zukunft noch ungewisser als wir es kennen.

Einige Wochen sind bereits vergangen seit dem Lockdown. Wir möchten Sie mitnehmen und berichten was hinter den Kulissen vom Romantik Hotel Bären Dürrenroth passiert und wie wir mit der momentanen Situation umgehen. 

Wir sind dankbar unser Hotelbetrieb weiterhin geöffnet haben zu dürfen und kochen mit Freude für unsere Hotelgäste das Abendessen. Für externe Gäste bieten wir Take-away sowie Lieferdienst an. 

Wir haben unser Restaurant umgestellt, um die Richtlinien einhalten zu können und servieren nun die Speisen am vorderen Tischende und die Gäste dürfen sich dort selber bedienen. Denn die Sicherheit der Gäste sowie der Mitarbeiter liegt uns stets am Herzen.

Als erstes möchten wir uns bei unseren Gästen bedanken. Wir durften in den letzten Wochen sehr herzliche Besuche bei uns empfangen und hatten auch einige rührende Telefonate führen dürfen. Wir waren stets sehr gerührt, wie wir spürten und erfahren durften beim Check-out, dass wir unsere Gäste während des Aufenthaltes glücklich machen durften und wie sie uns unterstützen. 

Krisenzeiten erfordern ein Umdenken und umstrukturieren. Wir haben die Arbeitsabläufe überdenkt und optimiert und auch unsere Auszubildenden durften mehr Verantwortung übernehmen in manchen Bereichen und haben tolle Arbeit geleistet. 

Ständig fliessende und gute Kommunikation ist ein sehr wichtiger Teil unseres Betriebes, damit stets alle Abteilungen die nötigen Informationen erhalten und entsprechend die Arbeiten ausführen können. Wie organisieren, wenn wir uns bei der Arbeit nicht mehr gross sehen und es jeweils ein fliegender Wechsel gibt? Vor einiger Zeit haben wir uns für ein Hotelkommunikationstool entschieden, welches Arbeitsabläufe und -wege erleichtern soll, was uns nun sehr zu gute kommt. Doch es gilt täglich zu reflektieren und notieren, was andere für Informationen benötigen. Denn eines können wir bereits sagen, es ändert sich zurzeit bei uns im Bären täglich vieles. Vieles; auch schönes, da wir die jetzige Situation als Chance sehen möchten und wir die Zeit nutzen um neues zu schaffen.

Unsere Hotelzimmer sind ausgestattet mit schönen Holzböden. Wer Holzböden bei sich zu Hause hat, weiss, dass diese auch Ihre Pflege benötigen. So liessen wir kurzerhand unser Hauswirtschaftsteam schulen, wie die Böden geölt werden und seitdem heisst es „Do-it-yourself“.

Sie kennen dies bestimmt alle. Es gibt Orte im Haus, da staut sich über die Jahre hinweg immer mehr Material an. Material, dass benötigt wird aber auch andere Dinge, welche man denkt, dass diese mal benötigt werden. Ja so war auch unser Estrich ein dankbarer Ort, welche alle die Dinge über die Jahre bei sich lagerte. Wenn nicht jetzt wann dann! Besser den je haben wir nun Zeit solche Orte zu entrümpeln und das taten wir die letzten Wochen auch. Wir haben eine Mulde, welche 40qm fasst, bestellt und alles was nicht mehr gebraucht werden konnte wurde entsorgt. Was noch verwertet werden kann wurde weitergegeben und so entstand viel Freiraum und Platz für Neues auf unserem Dachboden. Neues, auf welches wir bald weiter eingehen und Ihnen davon erzählen werden.